EGLISE SAINT-LOUP D'AUXON

Auxon

Koordinaten

EGLISE SAINT-LOUP D'AUXON
PLACE DE L'EGLISE
10130 AUXON

+33(0)3 25 42 11 61

mairie.auxon@wanadoo.fr

http://www.auxon.fr

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Die Kirche von Auxon, die dem heiligen Lupus von Sens gewidmet ist, wurde in der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts erbaut. Zwei Phasen kennzeichnen ihren Bau: das Chorhaupt und die zwei letzten Joche des Chors, die ältesten Teile der Kirche, wurden 1506 und 1510 erbaut. Eine heute nicht mehr vorhandene Aufschrift wies auf das erste Datum hin, den Tag, an dem der erste Stein vom Pflüger Colin Chevillart und seiner Gattin gesetzt wurde. Das zweite Datum ist durch die Aufschrift der Schenkung des Kirchenfensters zur Auferstehung bekannt; die Fensteröffnungen dieses Teils besitzen altgotische Maßwerke. Das erste Joch des Chors, das Querschiff, das Schiff und die Fassade wurden später, jedoch vor 1550 erbaut; die Tür des südlichen Arms des Querschiffs trägt das Datum 1537; die Fensteröffnungen des südlichen Seitenschiffs verfügen über Lanzettbögen in Rundbögen und ein Tympanon mit Opaia. Das Gewölbe des Schiffs und des Querschiffs, die höher als der Chor sind, stammen aus dem XVII. Jahrhundert. Beide Teile sind gut zu unterscheiden: die eine gehört noch der Spätgotik an, die andere der Renaissance.
Die Kirche besitzt ein interessantes Mobiliar aus verschiedenen Epochen: Prozessionskreuz, Altaraufsatz, Statuen.
Die Kirchenfenster von Anfang des XVI. Jahrhunderts wurden zwischen 1897 und 1902 von Félix Gaudin restauriert, der die verstreuten Felder verschob und neu anordnete und die Glaswände durch persönliche Werke ergänzte, um der Ikonographie der Elemente eine gewisse Kohäsion zu verleihen. Somit erschienen das Thema der Passion und der Kreuzigung Christus, gefolgt von seiner Auferstehung und der Inkarnation mit dem Jessebaum; die heilige Jungfrau wird durch ihr Leben und ihre unbefleckte Empfängnis dargestellt; einige Heiligenfiguren regen den Christen zur Meditation an.
Die Kreuzigung mit dem Zenturio des Achsfensters verwendet einen Karton aus dem XV. Jahrhundert, der ebenfalls in der Madeleine-Kirche in Troyes benutzt wurde. Der Jessebaum von Auxon mit den Patronen und Schattenbildern mehrerer Figuren sind ebenfalls in der Madeleine-Kirche und in Saint-Nicetius von Troyes zu finden: die Figur des schlafenden Jesse ist dieselbe, wie jene in der Madeleine-Kirche; der mit Joram benannte König in Madelaine und Ezéchias in Saint-Nicetius werden zu Asa in Auxon; ein weiterer mit dem Namen Abias in Madelaine und Josias in Saint-Nicetius heißen Manassès in Auxon. Die Anordnung der Figuren und die verästelte Form, die sie verbindet, ändern sich je nach den unterschiedlichen Abmessungen der Fensteröffnungen. Da der Begriff geistigen Eigentums zur damaligen Zeit nicht existierte, konnten die Maler und Glasmacher aus Troyes oder außerhalb Kartone ihrer Kollegen verwenden.

Bezeichnungen (Leistungsmerkmale)

Monument historique

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