Das Museum für moderne Kunst in Troyes ist eines der größten und schönsten dieser Art in der französischen Provinz. Die Sammlungen gehen auf Schenkungen der großen Kunstliebhaber Pierre und Denyse Levy zurück. Es besitzt eine bemerkenswerte Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Glasgegenständen und Keramiken, die die französischen Kunstrichtungen von 1850 bis 1960 umfassen. Das Museum ist im ehemaligen Bischofspalast untergebracht. Auf der anderen Seite der Kathedrale befindet sich das Museum der Schönen Künste und der Archäologie (Werke von Giotto, Watteau, Fragonard, David,… und regionale Archäologie). In einem Gebäude des „schönen 16. Jahrhunderts“ ist das Museum Vauluisant mit Schätzen der Renaissance und den für Troyes typischen Wirkwaren untergebracht. Eine historische Apotheke aus dem 18. Jahrhundert ist sehr sehenswert, ebenso wie das für die Region einzigartige Naturkundemuseum.

Auch das Knowhow der Strick- und Wirkwarenherstellung setzt sich in  „Aube en Champagne“ fort. Deren Einwohner  haben viel zum Weltruf der französischen Textilien beigetragen. Um 1771 zählte das Departement mehr als 2000 Webstühle. Der Industriezweig weitete sich auf Strümpfe, Socken, Unterwäsche und Handschuhe aus. Das Museum Vauluisant in Troyes stellt eine Sammlung von 5000 Gegenständen aus und erläutert Mode und Herstellungsverfahren.

1419 wurden zum ersten Mal Handwerksgesellen in Troyes erwähnt. Seitdem waren sie ständig zugegen und 1974 haben sie das Handwerksmuseum „Maison de l’Outil et de la pensée Ouvrière (MOPO)“ gegründet. Es ist das einzige Museum Frankreichs, das eine erstaunliche Sammlung von Werkzeugen aus dem 17.-19. Jahrhundert zeigt. Der Jesuit Paul Feller, der selber in die Schmiedekunst eingeweiht worden war, hatte 10000 Gegenstände zusammengetragen und den Handwerksgesellen vermacht.

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