Activités oenoetouristiques dans l'Aube en Champagne

Nur Trauben, die in der Champagne wachsen, gekeltert und veredelt werden, dürfen sich Champagner nennen. Die Weinberge der „Appellation Champagne“ nehmen 34000 Hektar ein. 8000 Hektar davon liegen in „Aube en Champagne“. Auch etwa ein Viertel der 300 Millionen Flaschen, die jährlich auf den Weltmarkt kommen, stammen aus „Aube en Champagne“.

Die „Butte de Montgueux“, ganz in der Nähe von Troyes, Villenauxe-la-Grande im Nordwesten und die „Côte de Bar“ im Südosten sind die Anbaugebiete in diesem Departement. Letzteres ist das wichtigste „Terroir“. Hier wird vor allem „Pinot Noir“ (Spätburgunder) angebaut, und die „Côte des Bar“ ist auch der südlichste Weinberg der Champagne, was dem Champagner aus dieser Gegend ein besonderes Aroma verleiht. Seit Juli 2015 gehören die „Champagnerhänge, -häuser und –keller“ zum Weltkulturerbe der UNESCO, und die Winzer der Champagne haben stolz und freudig darauf angestoßen. Das edelste aller Getränke ist eben nicht nur ein Ergebnis des „Terroir“, sondern der Charakter der einzelnen Winzer kommt in den Champagnersorten deutlich zum Ausdruck.

Etwa 100 Leistungsträger des Departements gehören dem nationalen Label „Vignobles et Découvertes“ (Weinberge und Entdeckungen) an. Dieses Gütesiegel verspricht einen ausgezeichneten Empfang für Touristen. Die Winzer halten sich an eine Qualitätscharta für zahlreiche Aktivitäten rund um den Weinbau: Besichtigungen von Weinkellern, Unterkünfte, Kulturerbe, Museen,…  Weil es sich in „Aube en Champagne“ häufig um Familienbetriebe handelt, sind die Besichtigungen herzlich und gemütlich. Die Winzer der „Côte des Bar“ nehmen sich Nachhaltigkeit sowohl in der Landwirtschaft als auch im Tourismus sehr zu Herzen und haben diesbezüglich die Label und Gütesiegel „Haute Valeur Environnemental“, „Terra Vitis“ und „Viticulture Durable en Champagne“ entwickelt.

Auch der Rosé aus Riceys, ein Roséwein mit definierter Herkunftsbezeichnung, ist sehr beliebt. Man sagt, dass ihn schon der französische Sonnenkönig, Ludwig XIV. besonders gemocht haben soll.

Die Touristische Champagnerstraße

Die ausgeschilderte touristische Straße an der „Côte des Bar“ ist allen Liebhabern der feinen Champagnerbläschen zu empfehlen. Dieser Landstrich mit malerischen Dörfchen, Weinbergen, Gewölbekellern und typischen „Cadoles“ genannten Steinhäuschen ist eine Region voller Temperament. Über etwa 220 Kilometer um Bar-sur-Seine und Bar-sur-Aube führt die „Route Touristique du Champagne“ zu herzlichen Partnerunternehmen die gerne Touristen empfangen, ihre Leidenschaft teilen und einen Besuch oder Aufenthalt unvergesslich machen. Die touristische Straße ist gut geeignet, um einen ersten Einblick in die Welt des Champagners zu bekommen. Auf dem Weg liegt auch Les Riceys, ein Dorf, das mit 900 Hektar Anbaugebiet, als größtes „Terroir“ der Champagne gilt, und gleich drei kontrollierte Herkunftsbezeichnungen (AOC) besitzt: Champagner, Coteaux-Champenois und Rosé des Riceys.

Im Laufe des Jahres belebt sich die touristische Straße immer wieder mit Festen und Veranstaltungen: Fest des Heiligen Vinzenz, Konzerte und Ausstellungen in Weinkellern, Fest der touristischen Champagnerstraße, Aktion „Winzer für einen Tag“,… Ein Besuch ist zu diesen Gelegenheiten besonders zu empfehlen. Das Tourismusamt „Aube en Champagne“ gibt kostenlos eine deutschsprachige Broschüre zur touristischen Champagnerstraße heraus.

Die „Vignobles & Découvertes“ Champagnerkellereien in Aube begrüßen Sie an Sonn- und Feiertagen. („Weinbergen & Entdeckungen“)

Sie die Liste der Öffnungen der Champagnerkellereien finden

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