Eglise Saint Laurent de Nogent-sur-Seine

Nogent-sur-Seine

Koordinaten

Eglise Saint Laurent de Nogent-sur-Seine
Place de l'Eglise
10400 NOGENT-SUR-SEINE

+33 (0)3 25 39 81 05

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Nogent-sur-Seine


Der Bau der Saint-Laurent-Kirche von Nogent-sur-Seine begann im Jahre 1421; aus dieser Bauphase sind heute noch die Apsis und das Querschiff erhalten. Das Schiff wurde um 1500 erbaut und besitzt eine verkleidete Decke mit offenem Dachstuhl und sichtbaren Hängesäulen. An der Nordflanke befindet sich der Haupteingang, der durch eine Tür im späten Flamboyant-Stil gekennzeichnet ist. Die zweite Bauphase wurde möglicherweise vom Bildhauer Hance de La Rue geleitet, gestorben 1552, dessen Grabinschrift auf einer Stützmauer des Chors zu lesen ist. Ab 1551 wird die Baustelle von einem neuen Baumeister geleitet. Dieser führt den Wiederaufbau des Chors und des Querschiffs, die von klassischen baulichen Entscheidungen gekennzeichnet sind: die erste Ebene ist in dorischer Anordnung gestaltet und besitzt kannelierte Säulen und Pilaster unter Gesims; die Gewölbe bestehen aus Kuppeln auf verrippten Zwickeln mit hängenden Schlusssteinen. Die fünf Kapellen des Chors stammen von 1554 und 1557, die Gewölbe der Seitenschiffe von 1565. Die Tür des rechten Arms des Querschiffs aus dem Jahre 1560 nimmt die Form eines kleinen Triumphbogens ein. Obgleich der untere Teil des Glockenturms aus der Zeit um 1520 stammt, wurde der obere Teil erst 1556 fertiggestellt.
Die Kirche besitzt einen länglichen Grundriss mit einem Schiff mit fünf Jochen und Seitenschiffen, an die seitlich liegende Kapellen anschließen, ein nicht hervorstehendes Querschiff sowie eine dreiseitige Apsis, der zwei Chorjoche mit Kapellen vorangehen. Der massive Glockenturm erhebt sich an der nordwestlichen Ecke.

Vom ursprünglichen Glasdekor sind heute nurmehr Fragmente aus dem ersten Drittel des XVI. Jahrhunderts übrig, die in der Fensteröffnung der vierten südlichen Kapelle des Schiffs zu sehen sind: sie zeigen vier Engel, darunter ein Musiker, und drei Köpfe und Büsten von Heiligen. Zeugnisse aus dem XIX. Jahrhundert bieten Aufschluss über die heute nicht mehr vorhandenen Glaswände: so schenkten 1572 die Innung der Fischer und Fischhändler von Nogent der Kirche eine Glaswand, die dem Kampf der Kirche gewidmet und durch eine Seeschlacht bildlich dargestellt ist. Diese wurde in einer der dem Chor nach 1551 angefügten Kapellen eingesetzt. Der Schöpfer des Kartons war ein Künstler italienischer Abstammung. Die während der Französischen Revolution stark beschädigte Glaswand verschwand nach ihrem Ausbau im Jahre 1899.
Das aktuelle Glasdekor umfasst Werke aus dem XIX. und XX. Jahrhundert. Der Besucher wird auf das westliche Kirchenfenster mit Lanzettbogen aufmerksam gemacht, in Erinnerung an einen 1878 verstorbenen Offizier. Die dem heiligen Georg, der heiligen Anne und der heiligen Jungfrau (Fensteröffnung 18) gewidmete Glaswand ist ein Werk von Claudius Lavergne von 1884. Weitere dekorative und figurative Felder wurden zwischen 1930 und 1960 von Raphaël Lardeur, Max Ingrand und André Ripeau angefertigt.
Kirche und Kirchenfenster sind seit dem 20. Juli 1908 denkmalgeschützt.

Bezeichnungen (Leistungsmerkmale)

Monument historique

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