Eglise Assomption d'Herbisse

Herbisse

Koordinaten

Eglise Assomption d'Herbisse
rue de l'église
10700 HERBISSE

+33 (0)3 25 37 44 34

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Die Kirche von Herbisse, die Mariä Himmelfahrt gewidmet ist, stammt aus dem Jahr 1169. Aus ihrem Bau aus dem XII. Jahrhunderts sind noch die massiven Pfeiler des quadratischen Grundrisses der drei Joche des Schiffs vorhanden. Die Mauer des südlichen Seitenschiffs wurde im XV. Jahrhundert wieder aufgebaut. Jene des nördlichen Seitenschiffs gehören der umfangreichen Restaurierungsphase zu Beginn des XVI. Jahrhunderts an, in der der Chor und das Querschiff neu errichtet wurden. Die drei Schiffe des Chors mit selber Höhe sind über hohe Arkaden verbunden und enden jeweils mit einer Apsis mit abgestumpften Ecken von geringer Tiefe.
Die Baustelle aus dem XVI. Jahrhundert umfasste ebenfalls den Einbau der Kirchenfenster. Acht von ihnen befinden sich um den Chor: drei stammen vom Ende des XV. Jahrhunderts und gehörten entweder zu der früheren Kirche, oder aber wurden nach alten Vorlagen angefertigt. Alle anderen gehen auf eine Zeit zwischen 1500 und 1510 zurück. Im Jahre 1877 setzte der Maler und Glasmacher Hugot aus Troyes zwei Glaswände in das südliche Seitenschiff ein.
Obgleich nicht alle Fenster derselben Epoche angehören, drehen sich die abgebildeten Themen um die einzigartige Problematik der Heilsgeschichte: auf die Schöpfung der Welt folgt die Erbsünde, die von Adam und Eva begangen wurde, sowie der Mord an Abel durch Kain. Die Erlösung der Menschheit ist nur durch die Passion Christi möglich, der Mensch und Gott zugleich ist. Die Inkarnation wird durch die Genealogie der Jungfrau veranschaulicht wie den Jessebaum, das Leben der Jungfrau und die Kindheit Christi. Die Göttlichkeit Christi wird durch seine Taufe und Verklärung abgebildet.
Die besonders farbigen und reichhaltig dekorierten Glaswände mit perlenbesetzten Gravuren und meisterlich angefertigten Fassungen setzen sich in der Regel aus mehreren kleinen Szenen zusammen, die auf einer horizontalen Ebene angeordnet sind. Es können zahlreiche Ähnlichkeiten mit Kirchenfenstern von Sainte- Madelaine und Saint-Nizier aus Troyes, aber auch mit anderen Kirchen der Aube wie Rosnay-l’Hôpital und Saint-Étienne-sous-Barbuise oder der Haute-Marne wie jene von Ceffonds oder Joinville festgestellt werden. Möglicherweise handelt es sich nur um die gleichen Quellen der Inspiration, wobei bewiesen ist, dass für den Jessebaum dieselben Vorlagen verwendet wurden, wie für die silhouettenartigen Figuren des Magdalenabaums von Troyes, die manchmal verschiedenartig angeordnet sind und andere Namen besitzen. Die Maler und Glasmacher aus Troyes oder außerhalb teilten sich ihre Vorlagen. Sind die gemeinsamen Szenen der Schöpfungsgeschichte mit Magdalena von Troyes Reproduktionen? Einzig und alleine eine Untersuchung der Bleiverglasung könnte dies beweisen.

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