Eglise de la Nativité de la Vierge à Berulle

Bérulle

Koordinaten

Eglise de la Nativité de la Vierge à Berulle
Place de l'Eglise
10160 BÉRULLE

+33 (0)3 25 46 77 56

mairie.berulle@wanadoo.fr

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Ursprünglich hieß das Dorf Séant-en-Othe; erst 1748 wurde der Name „Bérulle“ angenommen, jener der Familie und Eigentümer der Lehnsherrschaft seit 1557. Die Kirche Nativité de la Vierge wurde in der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts erbaut. Die Baustelle begann mit dem Chor um 1510 und endete mit dem Bau des Schiffs, das mit 1550 datiert ist, sowie dem Glockenturm, der auf das erste Joch des Schiffs gesetzt wurde. Die seitliche nördliche Tür ist altgotisch, wohingegen sich die westliche Tür im Renaissance-Stil zeigt. Sein Tympanon wurde im XVII. Jahrhundert mit skulpturierten Kardinalshüten dekoriert, in Erinnerung an Petrus de Bérulle, der 1611 die Société de l’Oratoire gründete.
Die Kirche besitzt einen klassischen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes; sie verfügt über ein breites Querschiff mit Doppeljochen. Das drei Joche lange Schiff stützt sich auf die seitlichen wenig tiefen Joche, die in der Dicke der Strebepfeiler eine Kapelle bilden. Die Apsis ist fünfeckig.

Der Hauptteil der in der Apsis und im doppelten Querschiff noch bestehenden Kirchenfenster stammt aus der Zeit des Baus des Monuments, genauer gesagt um 1525. Jene der Apsis sind am besten erhalten; jene des Querschiffs zeigen sich bruchstückhafter.
Die Glaswände sind der Passion Christi gewidmet (Feld mit der Darstellung von Christi Himmelfahrt, gestohlen 1907), dem Leben der Jungfrau und der Kindheit Christus, der Geschichte von Maria Magdalena (zwei Felder sind verloren gegangen) sowie dem Leben des heiligen Eligius und heiligen Martins. Mehrere Felder zeigen die Waffen der verschiedenen Familien von Bérulle, die sie der Kirche übermacht haben, aber auch von Kardinal Petrus de Bérulle (im XVII. Jahrhundert hinzugefügt).
Die ersten dokumentierten Restaurierungsarbeiten fanden 1858 durch Vincent-Larcher (aus Troyes) unter Mithilfe von Gaussen statt. Die zweiten Restaurierungsarbeiten wurden 1907 - 1908 vom Pariser Glasmacher E. Socard in Zusammenarbeit mit H. du Basty durchgeführt. Zwischen 2004 und 2006 wurden sämtliche Glaswände von der der Gemeinde angehörenden Glasmachermeisterin Cécile Boël restauriert.
Das Bauwerk und die Kirchenfenster sind seit 1840 denkmalgeschützt.

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