Eglise Saint-Pierre-es-Liens

Les Riceys - Un Jour, Une Eglise -

Koordinaten

Eglise Saint-Pierre-es-Liens
Place de l'église
10340 LES RICEYS

+33 (0)3 25 29 30 32

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Die Saint-Pierre-ès-Liens-Kirche von Riceys-Bas existiert wenigstens seit Ende des VII. Jahrhunderts. Sie ist die Mutterkirche des Ballungsraums von Riceys. Ihr aktuelles Aussehen geht auf die Übergangszeit zwischen dem Mittelalter und der Renaissance zurück, weshalb ihr Stil beide Epochen widerspiegelt. Der Chor wurde zu Ende des XV. Jahrhunderts erbaut, auf den in der ersten Hälfte des XVI. die seitlichen Kapellen des Chors, das Querschiff und das Schiff folgten. Die südlichen Säulen sind mit 1522 und 1527 datiert, die nördliche Säule mit 1543. Die westliche Fassade stammt aus der Mitte des XVI. Jhd. und die Bauarbeiten wurden mit dem Anbau von zwei seitlichen Kapellen an den Chor im Jahre 1614 und 1647 abgeschlossen. Die große Steintreppe am Westeingang wurde 1861 erneuert.
Die Kirche setzt sich aus drei Kirchenschiffen und vier Jochen zusammen, mit seitlichen Kapellen zwischen den Strebepfeilern, einem nicht hervorstehenden Querschiff und einem Chor mit drei Kirchenschiffen mit drei Jochen, die ebenfalls von Kapellen ergänzt werden und die in einer dreiseitigen Apsis enden. Die westliche Fassade zeigt einen rundbogenförmigen Portalvorbau mit einer darüberliegenden Etage mit Tribüne sowie drei mit Kuppeln bedeckten Steinlaternen. Der Glockenturm mit seiner 42 m hohen Turmspitze erhebt sich über der Vierung.

Die ältesten noch erhaltenen Glasarbeiten gehen auf das Ende des XV. Jahrhunderts mit dem Leidensweg und dem Apostolischen Glaubensbekenntnis in der Apsis zurück. Die Achsfensteröffnung ist dem Leben des heiligen Petrus sowie dem Papst gewidmet, der auf die Schenker zeigt, dem Apostolischen Glaubensbekenntnis mit den Aposteln und den Propheten, die sich mittels Phylakterien antworten, Christus in der Rast in Begleitung von Fragmenten eines Jessebaums, dem heiligen Robert und disparaten Szenen wie eine Enthauptung von Johannes dem Täufer. Um 1525 entstand die Glaswand mit der Schöpfungsgeschichte, die sich auf ein in der Champagne gängiges ikonografisches Modell stützt. Die Glaswände des Schiffs mit Originalbildern stellen die Wunderbare Hostie und Die drei Lebenden und die drei Toten aus den Jahren 1549 und 1550 dar. Die dekorativen und figurativen Glaswände wurden im XIX. Jahrhundert, insbesondere von L.V. Gesta 1871 und 1880, eingesetzt und zeigen einen Schutzengel (Fensteröffnung 6), eine heilige Barbara und eine heilige Emilia (Fensteröffnung 11), sowie von E. Virot 1872 eine Abbildung der Erziehung der Jungfrau Maria (Fensteröffnung 7).
Die vollständige Instandsetzung der Kirchenfenster erfolgte 1869, die jedoch starke Schäden durch Hagelkörner zwischen 1876 und 1895 einzubüßen hatten. Die hauptsächlichen Glaswände werden von J.J. Gruber 1960 (Wunderbare Hostie) und zwischen 1974 und 1976 und schließlich 1981 (Die drei Toten) restauriert. Im Jahre 1983 wurde die Glaswand der Achsfensteröffnung durch Steinwürfe beschädigt. Von 1985 bis 1987 nahm die Werkstatt Vinum den Ausbau mehrerer Felder vor, die ebenso wie die Kirchenfenster der Vier Apokalyptischen Reiter im Nebengebäude der Schatzkammer der Kathedrale von Troyes aufbewahrt werden.
Bauwerk und Kirchenfenster sind seit 1840 denkmalgeschützt

Zuletzt aktualisiert am 04/11/2019 - Office de Tourisme de la Côte des Bar en Champagne

Bezeichnungen (Leistungsmerkmale)

Monument historique Vignobles et Découvertes

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