Villenauxe la Grande

Diese Stadt im Département Aube, die im Schatten des Plateaus von Brie und des Traconne-Waldes liegt, besitzt drei Reichtümer: die von David Tremlett und dem Atelier Simon Marqgeschaffenen und 2005 eingeweihten Kirchenfenster, die Champagner-Weinberge und die Tongruben.

Villenauxe war eines der reichsten Tonbecken Frankreichs, das von den „gueules grises“ ausgebeutet wurde und für seine Fayencen berühmt war. Bereits im 19. Jahrhundert stellte seine Manufaktur hochwertiges Porzellan und Kekse her. Eine Tradition, die durch ein renommiertes Kunsthandwerk fortgeführt wird.

Kirche Saint-Pierre-Saint-Paul in VIllenauxe-la-Grande
© BC Image & Dron'Earth

Die Kirchenfenster der Kirche Villenauxe la Grande

Villenauxe-la-Grande erlebte 2005 ein außergewöhnliches kulturelles Ereignis: Der international bekannte britische KünstlerDavid Tremlett schuf in Zusammenarbeit mit dem Atelier Simon Marq, einem Glasbläsermeister aus Reims, alle24 Fenster der Kirche Saint Pierre et Saint Paul, was einer Fläche von etwa 200 m² entspricht. Es handelt sich dabei um die größte Errungenschaft im Bereich der Glasmalerei seit 20 Jahren.

Eine Farbexplosion, die sich von einer Minute zur anderen je nach äußerer Helligkeit verändert. Die Abstraktion des Kunstwerks kommt so voll zum Tragen.

Die Gemeinde Villenauxe la Grande ist stolz auf diesen Schatz und organisiert kommentierte Besichtigungen der Kirche und ihrer Glasmalereien.